Trauma-Reinigung mit Synbiotika in Japan
Der HeiQ-Partner Kai Corporation, ein in Japan ansässiger Anbieter von Lösungen zur Geruchsbekämpfung, hat die synbiotische Reinigung in spezialisierte Traumareinigungsdienste für „Kodokushi“-Räume (Räume, in denen Menschen einsam gestorben sind) integriert, in denen unbeaufsichtigte Todesfälle oft zu tiefsitzenden und hartnäckigen Gerüchen führen. Anfangs stützte sich die Geruchsbekämpfung hauptsächlich auf Ozongeräte, deren Behandlung in der Regel etwa eine Woche dauerte und die nicht immer verhindern konnten, dass Gerüche aus Wänden, feinen Rissen oder Abflusssystemen wieder auftraten. Auf der Suche nach einem effektiveren Ansatz integrierte die Kai Corporation um das Jahr 2017 synbiotische Reinigungsprodukte in diese Arbeitsabläufe.
Die Reinigungsteams stellten im Vergleich zu reinen Ozonverfahren eine deutlich schnellere Geruchsreduktion fest – oft bereits innerhalb von zwei Tagen –, und die Gerüche wurden vollständig beseitigt. Rückmeldungen von Reinigungsdienstleistern und Anwohnern deuteten auf eine geringere Geruchsbeständigkeit und keine geruchsbedingten Beschwerden mehr in der Umgebung hin. Die synbiotische Reinigung erwies sich als wirksam bei der Bekämpfung von Geruchsquellen, die mit herkömmlichen Behandlungsmethoden schwer zu erreichen waren. Riichiro Hosogai, Präsident der Kai Corporation, erklärt: „Bei der Traumareinigung kommt es auf Schnelligkeit und Zuverlässigkeit an. Durch die Einbindung der synbiotischen Reinigung in unsere Prozesse konnten wir Gerüche gründlicher bekämpfen und Reinigungsprofis unterstützen, die unter extrem schwierigen Bedingungen arbeiten.“ Diese Erfahrung bildete die Grundlage für die breitere Einführung synbiotischer Reinigungstechnologien durch die Kai Corporation in professionellen und privaten Anwendungsbereichen in Japan.